Abnehmen mit veganer Ernährung – worauf achten?

Abnehmen mit veganer Ernährung – worauf achten?

Viele Menschen haben den Traum, ein paar Kilos abzunehmen. Das Problem liegt häufig darin, dass es für viele schwer ist, dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Nicht immer wollen die Pfunde einfach so purzeln. Nach zahlreichen Diäten und diversen Rückschlägen entwickelt sich bei vielen Menschen die Lust, noch einmal etwas Neues auszuprobieren. Gleichzeitig wird bei vielen die Stimme laut, etwas Gutes für die Tierwelt sowie den Planeten im Allgemeinen zu tun. Wer diese beide Faktoren miteinander kombinieren möchte, kann mit der pflanzlichen Ernährung zahlreiche Pfunde purzeln lassen. In diesem Artikel erfahren Neugierige die wichtigsten Tipps dazu.

Was bedeutet vegan?

In erster Linie wollen wir klären, wofür der Begriff „Vegan“ überhaupt steht. Menschen, die sich vegan ernähren, weigern sich jegliche tierische Produkte zu essen. Das heißt, dass weder Fleisch, Fisch, Eier noch Milchprodukte auf dem Speiseplan landen. Auch Honig wird von vielen Veganern abgelehnt – hier gibt es aber große Unterschiede.

Auch wenn die meisten Veganer sehr strikt sind, bedeutet die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung kein Stress. Niemand muss perfekt sein und wenn hier und da noch einmal ein tierisches Produkt gegessen wird, ist dies nicht schlimm. Der Fokus liegt dabei auf der Bewusstheit, sich mit den Lebensmitteln, die man isst, auseinanderzusetzen und dabei die tierischen Produkte nach und nach wegzulassen.

Mit der veganen Ernährung abnehmen – wie funktioniert das?

Negative Energiebilanz – weniger Kalorien essen, als verbrannt werden

Wer Gewicht verlieren will, darf sich im Klaren sein, dass dafür die Energiebilanz negativ sein muss. Das heißt in anderen Worten, dass mehr Kalorien verbrannt als gegessen werden. Um einen guten Überblick darüber zu haben, kann es helfen, die Kalorien zu zählen. Wer jedoch kein Freund davon ist, darf lernen, auf das eigene Hungergefühl zu hören und nicht darüber hinaus Essen in den Körper zu stopfen.

Egal, welche Diät gemacht wird – um abzunehmen, dürfen die Kalorien je nach Mensch einen gewissen Wert nicht überschreiten.

Sport

Um die negative Energiebilanz aufrechtzuerhalten, ist es gut, wenn Menschen sich zu Sport motivieren können. Wer eine Sportart gefunden hat, die ihm Spaß macht, kann deutlich schneller, einfacher und effizienter Gewicht verlieren. Außerdem wird durch die tägliche Bewegung der Körper gestrafft und der Organismus noch mehr in Schwung gebracht. Egal, ob joggen, Radfahren oder Spaziergänge – jede Form der Bewegung ist hilfreich, um abzunehmen.

Auf die Lebensmittel achten – Nährstoffe checken

Vegan lebende Menschen beschäftigen sich häufig noch mehr mit der eigenen Ernährung als es Personen tun, die alles essen. Das liegt daran, dass der veganen Kost Mängel nachgesagt werden. Wer jedoch darauf achtet und schaut, dass er genügend Omega 3-Fettsäuren (Nüsse, Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen, Avocado, Algenöl), Zink (Haferflocken, Kürbiskerne), Jod (Algen), Vitamin B12 (Chlorella bzw. Supplemente) sowie Vitamin D3 (Sonnenstrahlen oder Supplement) zu sich nimmt, läuft keine Gefahr. Um mit der veganen Ernährung gesund zu bleiben, ist es gut, abwechslungsreich zu essen.

Diese Lebensmittelgruppen dürfen keinesfalls fehlen:

  • Obst und Gemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse und Samen

Bei der veganen Ernährung ist es wichtig, dass die Portionen nicht zu klein sind. Haben Menschen nämlich nur Obst und Gemüse auf dem Teller, dann ist dies deutlich kalorienärmer, als wenn Fleisch, Fisch oder Eier gegessen werden. Der Fokus sollte demnach nicht nur zwingend auf der Menge der Lebensmittel gerichtet sein, sondern vor allem auf die Wertigkeit derselben. Wer nährstoffreiches Obst und Gemüse isst, kann ohne Probleme größere Mengen davon essen. Isst man hingegen Pommes, Burger oder Ähnliches, darf unbedingt auf die Portion geachtet werden.

Egal, ob eine Allesesser-Ernährung oder vegan – Fertigprodukte, zu viel Weißmehl, Zucker und zu viel Fett dürfen vermieden werden. Diese Nahrungsmittel tun dem Körper nicht gut, beinhalten keine Nährstoffe und machen dick. Je natürlicher die Ernährung ist, desto besser ist es für den gesamten Organismus. Ist der Körper gesund, kann er in einem ganz anderen Ausmaß arbeiten, sodass das Abnehmen wiederum deutlich einfacher fällt. Wer ständig Appetit hat, kann das Abnehmen mit CBD probieren. Viele berichten über positive Auswirkungen auf den Heißhunger, wenn sie regelmäßig CBD-Tropfen einnehmen.

Intervallfasten

Um noch leichter abzunehmen und die Gesundheit des Körpers zu fördern, ist es gut, sich mit dem intermittierenden Fasten auseinanderzusetzen. Hierbei wird innerhalb von acht Stunden gegessen und während der restlichen 16 Stunden gefastet. Durch die fehlende Nahrungsmittelzufuhr kann der Körper regenerieren. Zudem werden automatisch weniger Kalorien zugeführt.

Das könnte Leser auch interessieren: https://praxistipps.focus.de/vegan-werden-die-5-wichtigsten-tipps-fuer-den-einstieg_127974.