Sich selbst versorgen: Die Hürden einer eigenen Ernährung

Sich selbst versorgen: Die Hürden einer eigenen Ernährung

Immer mehr Menschen möchten autark leben. Das klappt mit der Stromerzeugung ohne Probleme, allerdings ist es bei der Selbsterzeugung von Lebensmitteln dann doch gar nicht so einfach. In diesem Ratgeber schildern wir, wie eine eigene und gesunde Ernährung generiert werden kann.

Wie kann Autark gelebt werden?

Erstmal sollten wir die Frage klären, was überhaupt unter Autarkie zu verstehen ist. Es geht dabei um das Erzeugen eigener lebensnotwendigen Dingen, damit man sich selbst versorgen kann. Wer autark lebt, der ist komplett unabhängig von Systemzwängen und kann sich dem zum Teil entziehen.

Ein kompletter Ausstieg aus dem System ist für viele nicht möglich und vor allem gar nicht gewollt. Zum Teil ist es auch gar nicht möglich, sich etwas zu entziehen. Der Hauptfaktor liegt bei vielen Menschen darin, dem Konsumkreislauf zu entkommen und sein „eigenes Ding“ zu machen.

Sofern ein eigener Garten oder sogar ein ganzes Grundstück zur Verfügung steht, ist es ohne weiteres Möglich ganz einfach seine eigenen Lebensmittel zu produzieren. Das verschlingt Zeit, aber spart Geld und sorgt für ein nettes Hobby.

Welche Vorteile ergeben sich?

Autark bedeutet Freiheit und Abkapselung zugleich. Autark sein bedeutet nicht, in einem Baumhaus im Wald zu leben, sondern es lässt sich mittlerweile sehr individuell gestalten. Eine Selbstversorgung kann:

  • Freiheit
  • Weniger Konsum- und Leistungsdruck
  • Gesündere Ernährung
  • Unabhängigkeit
  • Innere Balance
  • Gemeinschaft
  • Erfahrungen

bedeuten. Daraus ergibt sich ein deutlich eigenständigerer Mensch.

Im Abseits wohnen

Das autarke Leben kann so gestaltet werden, wie es seinen eigenen Bedürfnissen übereinstimmt. Es kann allein, aber auch in Gemeinschaft gewohnt werden. Die Orte dabei variieren zwischen Tiny House, Bauernhof oder Wohnwagon. In der Stadt kann aber genauso gelebt werden, wie es in einem Dorf oder in einem abgelegenen Grundstück der Fall ist.

In Deutschland haben sich bereits viele Ökodörfer entwickelt, die komplett Autark funktionieren und sich stets über neuen Zuwachs freuen. Ein Gespräch mit erfahrenen Personen kann den Horizont erweitern und einige Tipps lassen sich auch direkt umsetzen. Der soziale Aspekt ist gewaltig denn jeder steht füreinander ein. Karl Marx sagte damals: Freiheit wird in der Gemeinschaft erreicht.

Es bedeutet auch nicht, dass ohne Strom gelebt werden muss. Das ist eine überholte Denkweise. Zum Beispiel mit Worms | Photovoltaik & Stromspeicher Anbieter lässt sich eine PV-Anlage und eine Heimbatterie sehr einfach und ungewohnt preiswert einrichten. Die Kosten sind im Vergleich zu den Vorjahren nämlich gefallen.

Autarkie im Alltag

Das Konzept dahinter, damit möglichst wenig eingekauft wird, klingt sehr gut. Dahinter steckt aber eine Menge Arbeit, die zuerst umgesetzt werden sollte. Der Mut sollte nicht verloren gehen, hierfür gibt es einige Maßnahmen:

Der Fokus sollte zuerst auf einen Lebensbereich konzentriert werden, denn nur so funktioniert eine weitere Ausweitung. Es kann zum Beispiel mit einer Solaranlage begonnen werden, die ganz nebenbei eigenen Strom produziert.

Ein unnötiger Ballast gibt es immer. Nach dem Minimalismus zu leben schadet nicht, denn so erscheint die Wohnung auch stets aufgeräumt. Zudem schafft das eine eigene Denkensweise, die in anderen Lebensbereichen durchaus helfen kann.

Zudem sollte nichts mehr neues gekauft werden, denn zuvor sollte sich gefragt werden, ob man es denn auch WIRKLICH benötigt. Danach kann das Auto schonmal gegen Rad und der Müll weitestgehend vermieden werden.

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